
Innovation als Vermächtnis
Eine gewaltige Herausforderung: Landmark Construction hatte die Aufgabe, knapp 648 Hektar Land für den Bau einer der größten E-Auto-Fabriken in den USA vorzubereiten. Daraus wurde ein Musterbeispiel für Effizienz und Zusammenarbeit, das beweist, dass die Zukunft der Baubranche in ihrer Vernetzung liegt.
Bahnbrechende Ergebnisse
Der Transport von 18,35 Millionen Kubikmetern Erdreich ist mehr als nur ein Erdbewegungsprojekt – es ist eine geografische Umgestaltung.Für Landmark Construction stellte „Project Connect“ – der riesige, 647,5 Hektar große Produktionsstandort für Elektrofahrzeuge in South Carolina – eine immense Herausforderung dar: einen ganzen Berg abtragen, ca. 36 Meter tiefe Gruben auffüllen und ein unterirdisches Versorgungsnetz verlegen – und das alles innerhalb eines äußerst knappen Zeitrahmens von zwei Jahren.
Landmark Construction brachte nicht nur schwere Baumaschinen auf die Baustelle, sondern auch ein digitales Live-Ökosystem.Durch den Einsatz eines vollständig vernetzten Trimble-Workflows konnte Landmark Construction den Erdbau effektiv digitalisieren.
Vernetztes Rückgrat
Herkömmliche Funksignale konnten die 21 Meter tiefen Einschnitte und kilometerbreiten Schluchten auf dem Gelände nicht überwinden. Landmark Construction umging diese Einschränkungen mithilfe des Internet Base Station Service (IBSS) von Trimble und den modularen Receivern des Typs Trimble® R750 GNSS. So entstand eine lückenlose Datenabdeckung über das 4 Kilometer große Gelände, wodurch über 150 Geräte zu mobilen Datenknotenpunkten wurden.
Präzision im großen Maßstab
Geschwindigkeit: Während viele Bauunternehmen bereits 91 Kubikmeter pro Monat als Erfolg verbuchen, schaffte die vernetzte Flotte von Landmark Construction bis zu 53 Kubikmeter an einem einzigen Tag.
Automatisierung: Mit dem „Autos“-Modus von Trimble Earthworks erreichten die Maschinen die gewünschte Aushebungshöhe mit chirurgischer Präzision, während das Büro über Trimble WorksManager die Master-Konstruktionsdatei mit einem einzigen Tastendruck für die gesamte Flotte aktualisieren konnte.
Modellierung: Jeder einzelne der 350 Regenwasserkanäle wurde in SketchUp als BIM-Modell erstellt, sodass die Versorgungsunternehmen gewissermaßen in die Erde blicken konnten, noch bevor ein einziges Rohr verlegt wurde.
Luftbilddaten
Durch den täglichen Einsatz von Drohnen und die Integration von Punktwolkendaten in Trimble Business Center konnte Landmark Construction den Wasserfluss und den Materialtransport auf der gesamten Baustelle nahezu in Echtzeit überwachen. Diese Sichtbarkeit – unterstützt von Viewpoint Vista für den finanziellen Überblick – sorgte dafür, dass das Großprojekt im Zeit- und Budgetrahmen blieb.
Für Landmark Construction lag das Geheimnis nicht nur in der Maschinenleistung, sondern auch in der Vernetzung.




