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ie 185 Meter hohen Doppel-Bürotürme der 
Europäischen Zentralbank (EZB), die durch 
ein Atrium verbunden werden, stehen nahe 

der Vollendung. Dank komplexer Architektur erhält 
die Frankfurter Skyline eine einzigartige Silhouette 
dazu – und war eine große Herausforderung für die 
Vermessungsingenieure.

Die Europäische Zentralbank errichtet ihren Neubau 
auf dem Areal der denkmalgeschützten ehemaligen 
Großmarkthalle in Frankfurt am Main. Der Entwurf 
des Wiener Architekturbüros COOP HIMMELB(L)AU 
besteht aus drei Hauptelementen: der ehemaligen 
Großmarkthalle mit neuen baulichen Strukturen 
im Innenraum, einem 185 Meter hohen in sich 
verdrehten Doppel-Büroturm mit turmhohem 
Atrium und einem sogenannten Eingangsbauwerk. 
Das Eingangsbauwerk verbindet den Turm visuell 
und funktionell mit der Großmarkthalle, markiert 
gleichzeitig den Haupteingang nach Norden und 
nimmt den Pressekonferenzbereich auf.

Ungefähr 2.300 Arbeitsplätze werden, hauptsächlich 
in den Bürotürmen, bereitgestellt. Die ehemalige 
Großmarkthalle bleibt in ihrem grundlegenden 
Erscheinungsbild erhalten und nimmt die 
öffentlichsten Funktionen der EZB auf, u. a. Lobby, 
Besucherzentrum, Konferenzbereich, Bibliothek, 
Ausstellungsflächen und Mitarbeiterrestaurant. Die 
Bruttogeschossfläche wird insgesamt ca. 185 000 m² 
betragen. Der Neubau wird Ende 2013 fertiggestellt 
sein, der Umzug der Mitarbeiter erfolgt 2014.

Eine 

Herausforderung 

für Vermessungs-

ingenieure

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